My Canterbury Tales

My Canterbury Tales

Canterbury mehr als nur eine Stadt mit Kathedrale

„Canterbury ist eine Universitätsstadt mit 55.240 Einwohnern (2011). Sie liegt am Fluss Stour in der Grafschaft Kent im Südosten Englands und ist Sitz des Erzbischofs von Canterbury und Zentrum der Anglikanischen Kirche Englands.

Die Kathedrale von Canterbury (Christ Church Cathedral) ist in Form eines erzbischöflichen Doppelkreuzes erbaut und hat von Ost nach West eine Länge von 160 Metern sowie in ihren zwei Querschiffen eine Breite von 48 und 40 Metern. Der älteste Teil ist die um 1070 erbaute Krypta. Das Kirchenbauwerk ist die Grabstätte von König Heinrich IV. von England und von Edward of Woodstock, dem „Schwarzen Prinzen“. Vor allem wurde sie berühmt durch den Mord an Thomas Becket im Jahre 1170. Sein längst verschwundener Schrein war bis zur Reformation das Ziel Tausender Wallfahrer, etwa Geoffrey Chaucer, der seine Canterbury Tales 1387 schrieb.

Canterbury entwickelte sich in römischer Zeit als besagtes Durovernum Cantiacorum zu einer bedeutenden Siedlung. Nach der Christianisierung Kents wurden einige frührömische Kirchen wieder für den Gebrauch hergerichtet, so z. B. St. Martin und die damals an der Stelle der jetzigen Kathedrale befindliche Kirche. Seit jener Zeit ist Canterbury Mittelpunkt der Kirche in England und Anziehungspunkt für viele Besucher; nach der Ermordung von Thomas Becket waren das vor allem Wallfahrer. Im 12. Jahrhundert avancierte Canterbury zur zweitgrößten Münzstätte Englands nach London. Im 16. Jahrhundert setzte dank der Einführung der Weberei durch die Hugenotten, die als Religionsflüchtlinge vom Festland kamen, ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Im Jahr 1888 erhielt die Stadt Grafschaftsrechte, obwohl sie bis dahin von der Industriellen Revolution kaum berührt wurde und die Zahl der Einwohner nur geringfügig zugenommen hatte.“

Wikipedia

Auf nach Canterbury

Wenn man in Kent ist, muss man natürlich auch nach Canterbury. Wir hatten uns dafür einen Sonntag ausgesucht, in der Hoffnung das es dann nicht so voll ist, weil ja die Geschäfte geschlossen haben. Also erst mal ausschlafen, dann gemütlich Frühstücken und die 45 Minuten Fahrt nach Canterbury ohne Stress angehen.

Nach Ruhrpott Maßstäben ist Canterbury mit seinen 55.000 Einwohnern ja keine Stadt, höchstens ein zu groß geratenes Dorf. Wenn man allerdings die Woche vorher tatsächlich nur in Dörfchen zugebracht hat ist Canterbury riesengroß. Mit allen Problemen die große Orte für Ortsfremde so mit sich bringen.

Es fängt mit dem parken an und hört damit auf das man sich in der Strecke, die man vom Parkplatz zum Ziel laufen muss, vollkommen verschätzt. Es hat allerdings den Vorteil, dass man bei Ankunft am Ziel schon wesentlich mehr von der Stadt gesehen hat als man sich eigentlich vorgenommen hat.

Canterbury Streets

Sightseeing mach soviel Spaß

Unser Ziel war in diesem Fall die Kathedrale von Canterbury. Ach ja, hatte ich am Anfang erwähnt das wir uns den Sonntag ausgesucht hatten, weil die Läden da geschlossen sind? Vergesst es, in Canterbury und ich glaube auch in fast jedem anderen Städtchen in England haben die wichtigen Läden auch am Sonntag geöffnet. In Canterbury ist natürlich jeder Tourismusladen, Bäckerei, Café und Shop mit Badesalzen wichtig und daher am Sonntag geöffnet.

Interessant ist das im Gegensatz dazu die Kathedrale am Sonntag bereits um 14:30 Uhr für Touristen schließt. Auf jeden Fall an einigen Sonntagen. Ihr solltet euch vor eurem Besuch am besten auf der Homepage nach den Öffnungszeiten an eurem geplanten Termin informieren.

Canterbury Streets

Eis? Klar will ich ein Eis!

Das erste was dem unvorbereitendem Besucher von Canterbury auffällt, ist das man sie zwar von fast überall sieht, aber irgendwie keinen Zugang zu ihr findet. Also anders als bei uns, wo die großen Kirchen auch immer auf einem großen offenen Platz stehen, dem man sich von fast jeder Seite nähern kann.

Der Zugang zur Kathedrale von Canterbury ist am Buttermarket, ein etwas größeres Tor in einem mittelalterlichen Haus. Gut es ist schon auffällig verziert, aber tatsächlich in einer ganz gewöhnlichen Häuserzeile. Am Tor zahlt man sein Eintrittsgeld, also wenn man an der Reihe ist, denn natürlich bilden sich auch an einem Sonntag vor so einer Sehenswürdigkeit gerne einmal Schlangen. Aber wir hatten Glück, die 15 Minuten anstehen konnten wir uns mit einem Eis verkürzen. Denn Glücklicherweise stand an diesem Tag ein Eiswagen auf dem Buttermarket und der verkaufte ein ganz hervorragendes Eis. Obwohl es fast durch die Lappen gegangen wäre, weil wir eine Diskussion darüber hatten, wer denn jetzt die Schlange verlässt um das Eis zu kaufen. Dreimal dürft ihr raten wer das war.

Der Buttermarket ist direkt vor dem Eingang der Kathedrale
Eingang zur Kathedrale
Durch dieses Tor kommt man zur Kathedrale

Canterbury Cathedral

Wenn man durch die Eingangspassage geht, läuft man direkt den Eingang der Kathedrale zu. Ich kann mir vorstellen, dass das ein durchaus beeindruckender Anblick ist. Selber kann ich es leider nicht sagen, da zum Zeitpunkt unseres Besuches der Eingangsbereich vollständig eingerüstet war.  Dafür haben wir leider ein Händchen. Das ist uns nämlich ebenfalls mit Big Ben, den Houses of Parlament, Piccadilly Circus und auch diversen Sehenswürdigkeiten in Brügge passiert.

Und jetzt wird es schwierig. Was kann ich über diese Kathedrale sagen. Sie ist beeindruckend, wunderschön, heilig! Wahnsinnig Geschichtsträchtig. Aufregend, beruhigend, inspirierend. Sagte ich schon beeindruckend und wunderschön. Ach ja, wichtige Informationen könnt ihr auf tausend anderen Webseiten abrufen, dass muss ich hier nicht auch noch mal machen.

Interessant für mich war das das was mir am besten gefallen hat sich nicht in der Kirche befindet (obwohl mich das Grab vom schwarzen Prinzen Edward of Woodstock schon inspiriert hat), sondern außerhalb. Es waren nämlich der Kreuzgang und der Klostergarten. Dort hätte ich mich Stundenlang aufhalten und entspannen können. Beides strahlt so eine Ruhe und Frieden aus, wie ich es bisher kaum irgendwo anders erlebt habe.

Eingerüsteter Eingang
Unser typisches Glück bei Sehenswürdigkeiten
Kreuzgang der Kathedrale
Kreuzgang der Kathedrale
Kräutergarten der Kathedrale
Kräutergarten der Kathedrale

Was muss das muss!

Als Fazit kann man also festhalten, wer in Canterbury oder Umgebung ist, muss die Canterbury Cathedral besuchen. Wer es nicht tut wird sich natürlich nicht sein Leben lang darüber ärgern, weil er ja gar nicht weiß was er verpasst hat. Ich kann ihm aber garantieren das sein Leben ein klein wenig ärmer sein wird als von denjenigen die da waren.

Papa ich will Boot fahren!

Nun ja ganz so war es nicht. Eigentlich war ich derjenige der unbedingt eine Punting Tour machen wollte. Es ist nämlich so: Das Punting ist zu vergleichen mit dem Gondel fahren. Es sind kleine Boote im Normalfall etwas breiter als Gondeln auf deren hinteren Ende jemand mit einem Holzstab steht und das Boot über den Fluss „punted“ also auf gut deutsch den Stab auf den Fluss Grund drückt und damit vortrieb erreicht. Diese beliebte Art des Bootsfahrens gibt es in vielen Städten Englands. Die bekanntesten dürften Oxford, Canterbury und Cambridge sein. Nun war es so, dass eben in jenem Cambridge gegen Ende der 80’iger Jahre ein junger Deutscher zweimal so eine Punting Tour unternehmen wollte.

Beide male schaffte er es das Boot in Schwung zu versetzen und ein paar Meter den Fluss entlang zu schippern. Beide male blieb auf einmal der Stab im Grund des River Cam stecken und ließ sich nicht mehr herausziehen, während das Boot sich weiter vorwärtsbewegte. Beide male bekam es der junge Deutsche nicht hin den Stab rechtzeitig los zu lassen.

Ihr könnt euch sicher denken was passiert ist und wer der Junge war. Nachdem ich es also zweimal nicht geschafft hatte eine schöne Tour auf dem River Cam zu machen und tropfnass einen ganzen Tag durch Cambridge wandern musste, wollte ich nun, gut 30 Jahre später endlich mal eine Punting Tour genießen. Trottel wie ich sind übrigens der Grund warum man heutzutage nicht mehr so einfach ein Boot mieten kann um selber auf den Flüssen zu punten.

Canterbury Punting Tour

Als wir nun zwei Werbern der Canterbury Punting Company in die Arme liefen, hatten wir keine andere Wahl, als sofort Tickets zu reservieren. Also meine Frauen hatte keine andere Wahl, da ich direkt drei Plätze buchte. Meine Tochter war anfänglich nicht so begeistert, aber wie gesagt sie hatte keine Wahl.

Als uns die Werber den Weg zur Company beschrieben hatten liefen wir sofort los und waren fast 30 Minuten zu früh da. Was aber überhaupt nicht schlimm war, denn die Company ist ein einem wunderbaren kleinen Café integriert. So konnten wir vor der Fahrt noch einen Tee trinken und ein Sandwich essen. Kann man sich Stilechter auf so ein Event vorbereiten? Nachdem wir uns gestärkt hatten ging es los. Hatte ich erwähnt das die Boote sehr flach im Wasser liegen und der Steg etwas höher ist als die Kante des Bootes.

Da wir uns alle nicht rühmen können die sportlichsten zu sein war das Einsteigen schon die erste große Herausforderung. Unser Boot fasste 12 Personen, jeweils zu zwei 6er Gruppen, die sich wiederum zu dritt gegenübersitzen. Mann sitzt praktisch direkt auf dem Boden des Bootes und muss irgendwie versuchen seine Beine zu sortieren. Für meine Tochter kein Problem sie war zu diesem Zeitpunkt knapp 1,60m groß. Für meine Frau 1,71m nicht ganz so einfach aber gut machbar. Für mich 1,92m mit langen Beinen ein echtes Problem.

Wenn ich meinem Gegenüber die Füße nicht auf den Schoß legen wollte, blieb mir keine andere Wahl als mit angezogenen leicht überkreuzten Beinen da zu hocken.

As time goes by

Bevor es losging überlegte ich noch wie lange die Tour wohl gehen sollte, länger als 20 Minuten könnte ich auf keinen Fall so sitzen. Auf der anderen Seite wären 20 Minuten für den Preis schon fast frech. Aber schon kurz nach dem ablegen waren alle Bedenken verschwunden. Nicht das die Sitzposition besser geworden wäre oder meine Beine unempfindlich gegen ihre komische Haltung, aber unser „Punter“ war so unterhaltsam und die Kanäle zogen mich so in den Bann das ich fast alles um mich herum vergaß. Völlig versunken in der Atmosphäre und den Geschichten war ich schon fast überrascht als wir wieder anlegten.

Ein Blick auf die Uhr sagte mir das wir gut 45 Minuten unterwegs waren. Mit dieser Information sagten mir meine Beine dann auch sofort das ich doch schon vorher angekündigt hätte das sie das nicht länger als 20 Minuten aushalten würden. Diese Annahme wollten sie mir nun bestätigen in dem sie Schmerzwellen durch meinen gesamten Körper jagten. Die für mich entscheidende Frage war nun: Wie komme ich aus dem Boot ohne doch noch in den Fluss zu fallen?

Ich habe es geschafft, aber muss dabei wirklich vollkommen bescheuert ausgesehen haben. Dennoch kann ich nur sagen, wenn ihr jemals in Canterbury seid, müsst ihr eine Punting Tour mitmachen. Es lohnt sich über die Maßen. Für mich steht fest, dass ich in jedem Ort, der solche Touren anbietet nach Möglichkeit eine machen werde!

Shoppen macht so viel Spaß, warum nur mir nicht?

Nach der Bootstour wollte meine Tochter noch ein wenig über die Hauptstraße bummeln und „vielleicht“ was shoppen. Also ehrlich, natürlich rege ich mich jedes Mal darüber auf, wenn ich mal wieder beim Einkaufen Samstag etwas vergessen habe und dann am Sonntag beim kochen improvisieren muss. Andererseits ich freue mich auch wenn man am Urlaubsort am Sonntag noch einkaufen kann, weil man dann nicht soviel Lebensmittel für die ersten Tage mitnehmen muss, weil man ja sofort was kaufen kann (Stauraum im Auto ist für mich bei jedem Urlaub ein wichtiges Thema). Aber wenn es ums shoppen geht, finde ich unser Ladenschlussgesetz echt super. Gott sei dank hatten jetzt nicht alle Läden auf, trotzdem fand meine Tochter einen Laden mit Bade Ingredienzien und stürmte fröhlich hinein. Ich entschied mich dazu draußen zu warten und meiner Nikotinsucht zu frönen.

Aber wieviel soll man rauchen? Als meine Damen nach 20 Minuten immer noch nicht zurück waren, fing ich doch langsam an nervös zu werden. In meiner Fantasie musste ich für die Heimfahrt schon einen Anhänger mieten um die ganzen Badesalze, Lotionen oder was immer man da drin kaufen kann nach Hause zu kriegen. Also entschied ich mich mal nachzuschauen. Was soll ich sagen, meine Damen standen an einer Vorführwanne tief in eine Diskussion mit einem Verkäufer versunken.  Jetzt war schnelles handeln angeraten. Also ging ich möglichst entspannt zu der Dreiergruppe und wurde sofort in eine Diskussion über die Vorteile von geleeartigem Duschbad verwickelt. Ich muss sagen höchst interessant. Das Ende vom Lied war dann, meine Tochter kaufte eins dieser Duschbäder, meine Frau keins und ich drei. Hatte ich schon erwähnt das shoppen Spaß macht

Canterbury High Street
Die High Street

Einmal ist kein mal

Canterbury hat uns so gut gefallen, dass wir gesagt haben da müssen wir unbedingt noch ein zweites mal hin. Also machten wir uns ein paar Tage wieder auf um die Beschaulichkeit der Dörfer hinter uns zu lassen und in eine Stadt zu fahren. Natürlich haben wir den super gelegenen Parkplatz vom letzten Besuch nicht wiedergefunden und mussten etwas länger in die Altstadt laufen. Dabei fiel mir zum ersten mal bewusst auf, dass wenn man den Stadtkern verlässt die englischen Städte (oder zumindest Canterbury) nicht sonderlich von unseren unterscheidet. Also zumindest für mich, der ich aus dem Pott komme. Im Gegenteil, ich würde behaupten das unsere Städtchen da deutlich besser in Schuss sind.

Trotzdem hat Canterbury (die einzige Stadt, von der ich das sicher sagen kann) auch in den Außenbezirken dieses typische englische Flair. Dieses mal wollten meine Frauen weniger Sightseeing und mehr Shopseeing machen. Also sind wir einmal die High Street rauf und wieder runter flaniert und haben gefühlt vor jedem zweiten Laden angehalten, aber Gott sei dank nicht in jedem etwas gekauft. Ehrlich gesagt haben meine Frauen erstaunlich wenig gekauft. Zeichen und Wunder. Aber ernsthaft, nicht nur auf der High Street sondern in praktisch allen Gassen der Altstadt gibt es wunderbare Boutiquen, Cafés, Bäckereien und so ziemlich alles andere was Frau gerne shoppt. Ja, ich muss zugeben es gibt sogar diverse Läden, die ich mir gerne angeschaut habe, nicht weil er Produkte für mich gehabt hätte, sondern weil der Shop oder die Verkäufer einfach cool waren.

Shopping Fazit von Canterbury: Es lohnt sich, wenn man mehr schauen als kaufen möchte. Wer in einen Kaufrausch verfallen will ist in den zahlreichen Shopping Malls sicher besser aufgehoben. Wer schlendern will, viele schöne Dinge sehen und eventuell auch was kaufen will, macht mit Canterbury nichts falsch.

und die Gässchen, beides lohnt sich!

Westgate, ja haben wir!

Als wir am westlichen Ende der High Street ankamen, standen wir, welch Überraschung, vor den Westgate Towers. Es ist für mich teilweise immer wieder ein, wie soll ich es beschreiben? Ja ein fast paradoxes Gefühl zu sehen wie normal die Engländer mit ihrer Geschichte umgehen. Da stehen zwei Türme aus dem 13. Jahrhundert, die letzten Überbleibsel des früheren Stadttores, absolut imposant. Und was machen Sie?  Sie bauen durch und neben das Tor eine stark befahrene Straße, platzieren davor noch einen Kreisverkehr. Packen in den Tower ein kleines Museum und weil das jetzt so richtig kacke aussieht bauen sie auf der anderen Straßenseite einen wunderschönen Park. Ich finde das so geil, da könnten wir uns eine Scheibe von abschneiden.

Canterbury Westgate Tower

Haben wir auch solche Parkanlagen ?

Apropos Park, ihr könnt sicher erraten wie er heißt? Richtig Westgate Gardens. Ich weiß jetzt natürlich nicht ob er wirklich deshalb angelegt wurde, weil die Straße daneben so sch…. aussieht, ich glaube eher nicht. Aber wenn ihr euch auf eurer Shoppingtour bis hierhin gearbeitet habt. Schaut ihn euch an. Sicher unser Grugapark in Essen ist ähnlich gut gepflegt und er ist deutlich größer, aber er vermittelt nicht dieses liebevolle. Wenn ihr in den Park kommt, merkt ihr sofort hier hat sich jemand über die Gestaltung Gedanken gemacht und das dann konsequent mit viel Liebe und Mühe durchgezogen und zieht es immer noch durch. Und diesen Eindruck habe ich bisher in jeder Park oder Gartenanlage gehabt, die ich mir in England angeschaut habe.

Bei so ziemlich allen Stadtparks und Stadtgärten, die ich bisher in Deutschland besucht habe, habe ich den Eindruck gewonnen das sich da auch jemand Gedanken gemacht und Mühe gegeben hat eine schöne Anlage zu gestalten. Aber dann hat er da Gärtner arbeiten lassen, die sich dachten: Was denn heute schon wieder Rasen mähen, ach nee. Wen sie dann doch mähen, denken sie sich: Nee das Gras sammel ich jetzt aber nicht auch noch ein. Was Blumen pflanzen, die muss man doch gießen und jedes Jahr neu pflanzen, nee, lass uns Rasen sähen. Ich habe leider viel zu wenig Ahnung von Gärten um euch die Anlage jetzt fachkundig zu beschreiben, deshalb hier ein paar Fotos.

Westgate Gardens

My Canterbury Tales, manche nennen es auch Fazit

Wie ich es oben schon erwähnte, wer in Kent ist, muss nach Canterbury. Punkt!

Na gut, dass soll nicht alles gewesen sein. Die Kathedrale ist eine Pflichtveranstaltung für jeden gläubig, historisch, ethisch und architektonisch interessierten Menschen. Alle anderen sollten hingehen, weil es alle anderen tun.

Punting Tour sollte man unbedingt erlebt haben, muss nicht zwangsläufig in Canterbury sein.

Shopping: Geht gut, sogar für Männer.

Außenbezirke: Muss man nicht besucht haben, gibt einem aber das gute Gefühl, das da auch nicht alles besser ist als hier.

So das wars jetzt aber!

Quatsch!

Also wir waren jetzt knapp 12 Stunden in Canterbury und es steht fest wir werden nicht aufhören Canterbury zu besuchen bis da wenigstens noch eine 0 dran ist. Es gibt noch dutzende von Cafés, Pubs und Shops, die wir nicht besucht haben, die es aber auf jeden Fall wert sind das wir es tun.

Wir haben die Canterbury Tales Tour und die Stadtführung zur Geisterstunde noch nicht gemacht. Es müssen noch zig Parks und Museen besucht werden. Aber am wichtigsten, es muss noch viel mehr der Atmosphäre der Stadt aufgesaugt werden.

Also viel Spaß in Canterbury!

Ein Buchladen mit Stil
Ein Buchladen mit Stil

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